im DARC
Antennen sind neben dem Funkgerät das A&O einer guten Sendestation.
Amateurfunk beschäftigt sich intensic mit dem Selbstbau. Und kaum etwas läßt sich so leicht selbst herstellen wie eine Antenne.
Wir werden hier kurz verschiedene Antennenbauformen und Ihre besonderen Eigenschaften vorstellen.
Bei der Wahl einer Antenne sollte zuerst entschieden werden, was für ein Zweck damit verfolgt wird.
So gibt es z.B. Richtantennen, die sehr hohe Gewinne bieten, aber auf die jeweilige Gegenstation ausgerichtet werden müssen.
Zum anderen gibt es Rundstrahlantennen, die mit den Empfangsleistungen einer Richtantenne in der ausgewählten Richtung zwar nicht konkurrieren können, aber dafür beim Absuchen der Funkbänder auch Stationen zu Gehör kommen lassen, die nicht in der gewählten Empfangsrichtung liegen.
Dann gibt es noch weitere Antennenbauformen, die Mischungen daraus sind, also keine gleichmässige Rundumstrahlung bieten, sondern gewisse Empfangs-/Senderichtungen bevorzugen. Dies sind zumeist “Drahtantennen” wie Dipole, Loop-Antennen o.ä.
Richtantennen sind die aufwendigsten der eben genannten Antennen, da für diese eine Drehvorrichtung benötigt wird. Dies beschränkt automatisch auch die Grösse einer Antenne. Antennen die fest an Ihrem Platz verbleiben können ja ruhig etwas grösser sein.
Die einfachste Bauform hingegen dürfte eine der vielen Möglichkeiten sein, Drahtantennen zu bauen. Die Vorteile sind niedrige Kosten, preiswerter Aufbau und wenige optische Beeinträchtigungen des verwendeten Gartens. Hier lassen sich zum Aufhängen häufig Bäume verwenden, so dass keine zusätzlichen Masten notwendig werden. Drahtantennen lassen sich auch in grösseren Varianten noch häufig unterbringen, so dass auch die niederfrequenteren Kurzwellenbänder mit passenden Antennen abgedeckt werden können.
Vertikalantennen hingegen haben einen geringen Flächenbedarf beim Aufbau. Sie ragen senkrecht in die Luft und brauchen nur noch einen geeigneten Aufstellplatz. Die Groundplane-Antenne ist für viele Funkamateure der Favorit.