Ortsverband M30 “Eidertal”

im DARC

Amateurfunk

Um dieses Hobby zu betreiben, wird eine Amateurfunklizenz benötigt. Dazu ist eine Prüfung abzulegen, in der man umfangreiche Kenntnisse zur Technik, Betriebstechnik und rechtlichen Gegebenheiten des Amateurfunks nachweisen muss.

Dem Anfänger erleichtert die “Newcomer-Lizenz” (Klasse E) mit vereinfachtem Prüfungsumfang den Einstieg in den Amateurfunk. Die Lizenzklasse A ermöglicht den Betrieb auf allen Amateurfunkbändern.

Die kleinere ermöglicht Sendebetrieb im Ultrakurzwellenbereich. Grosse Entfernungen über Europa hinaus lassen sich hier mithilfe von Satelliten oder per EME-Funk (hier wird der Mond als Spiegel für die Funkwellen benutzt!) überbrücken.

Auf besonderen Wunsch kann auch eine Morsetelegrafie-Prüfung abgelegt werden. Auch im Zeitalter des Sprech- und Datenfunks hat diese Betriebsart Ihre Daseinsberechtigung, ermöglicht sie es doch auch unter schwierigsten Empfangsbedingungen Kontakte herzustellen, wo Sprechfunk o.ä. bereits versagen. Umgekehrt bedeutet dies, dass für weltumspannenden Funkverkehr auf Kurzwelle auch mit kleinen Sendeleistungen mit Morsetelegrafie die besseren Ergebnisse zu erwarten sind.
Anfangs schreckt manche der Aufwand ab, aber hat man das Morsen einmal gelernt, zeigen sich viele Vorteile – und wenn es nur eine Zwischenmahlzeit während eines Contests ist. Bei Sprechfunk verbietet sich das Sprechen mit vollem Mund von selbst … :-)

Internationale Kommunikation findet bei Sprechfunk zumeist in englischer Sprache statt. Bei Telegrafieverbindungen kann der Funkamateur auf einen Satz von Standardabkürzungen zurückgreifen, die die Kommunikation weiter beschleunigen und auch ein begrenztes Gespräch mit Gegenstellen ermöglichen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.

Klasse A – CEPT 1
Alle Amateurfunk-Frequenzbereiche, maximal 750W Sendeleistung (abhängig von der Frequenz)
(Hierzu ist KEINE Morsetelegrafie-Prüfung mehr notwendig)

Alle ehemaligen Klasse A, B, C, 1 und 2 Lizenzen gehen gleichberechtigt über in die “neue” Klasse A.

Klasse E (Einsteigerlizenz)
144-146 MHz (2m-Band), 430-440 MHz (70cm) und 10-10,5 GHz (3cm Band) mit maximal 10W Strahlungsleistung (EIRP). Es müssen nur “elementare” Kenntnisse nachgewiesen werden.

Auf folgenden Seiten beleuchten wir weitere Aspekte des Amateurfunks: